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Saisonziel Spitzenplatz

Spielplan, Ergebnisse, Tabellen im RLSW-Ergebnisdienst  Herren,

Die neue Regionalliga-Saison beginnt für die Herren des TEC Waldau Stuttgart in diesem Jahr bereits zwei Wochen früher als sonst. Vorschau bei regio-TV
Der bewährte Kader um Spitzenspieler und Aushängeschild Yannick Maden, der sich in der Weltrangliste inzwischen bis auf Position 227 nach vorne gespielt hat, wurde gegenüber dem Vorjahr mit den beiden deutschen Neuzugängen Lukas Finzelberg und Maximilian Scholl  verstärkt, die vom Nachbarn Geroksruhe zur Waldau gekommen sind.
Neben Yannick Maden, Lukas Finzelberg und Maximilian Scholl bilden Moritz Dettinger, Blaz Seric, Alejandro Dominguez und  Sebastian Sachs den sehr spielstarken deutschen Stamm des Teams um Coach Danijel Krajnovic, der sich auf seine neue Aufgabe im Herrenbereich sehr freut und sich einiges vorgenommen hat.
Ebenfalls auf der Waldau-Meldeliste steht mit Louk Sorensen ein weiterer langjähriger Waldauer, der seine internationale Laufbahn nach zahlreichen Verletzungen beendet hat. Verletzungsbedingt wird Dominique Maden leider für die gesamte Saison nicht zur Verfügung stehen.
Zu Beginn der Saison muss der TEC aus sportlichen Grand Slam Turnier in Wimbledon vorbereitet, wo er dann als Lohn für seine großartigen Leistungen in der jüngsten Vergangenheit erstmals bei einem Grand Slam Turnier antreten wird.
Im Ausländerbereich wird der sympathische Pole Andriej Kapas auf jeden Fall zu Saisonbeginn einige Spiele bestreiten. Er ist für das erste Wochenende eingeplant. Weiterhin im Kader sind der Ire Sam Barry, Samuel Bensoussan (Frankreich) und Neuzugang Mariano Kestelboim aus Argentinien.
Ziel der Jungs um Coach Danijel Krajnovic und Physio Marcus Hebler ist auf jeden Fall ein vorderer Platz in der Liga, was bei einem verletzungsfreien Saisonverlauf auch sicherlich ein sehr realistisches Ziel ist.

Samstag, 24. Juni, 11.00 Uhr
TEC Waldau – TC Bad Homburg
Zum Saisonstart kommt es auf der Waldau zum Duell gegen den ambitionierten Aufsteiger TC Bad Homburg und somit zum Wiedersehen mit Ralph Weißenberger, der seit Oktober 2016 Sportdirektor beim Aufsteiger aus Hessen ist und sich bereits vor Beginn seiner Amtszeit auch um seine neue Mannschaft kümmerte. „Den Aufstieg haben sich die Jungs mit einer starken Leistung redlich verdient. Wir wollen versuchen, eine spielstarke Mannschaft mit jungen und hungrigen Spielern aus der Umgebung aufzubauen, die sich mit dem Club identifizieren können.“, so der frühere Waldau-Cheftrainer am 15. August 2016 in der Taunus Zeitung über seine neue Mannschaft, die er im Aufstiegsjahr auch schon das ein oder andere Mal unterstützt hat. Weißenberger sieht seine neue Mannschaft, die von Andrey Rybalko trainiert wird, auf der Waldau als klaren Außenseiter. Zum Kader gehören viele deutsche Spieler. Bekanntester Name auf der Meldeliste ist sicherlich Rainer Schüttler. Mit Sebastian Hafner gehört auch ein früherer Waldau-Spieler zum Kader des Aufsteigers aus Bad Homburg.
Die Waldau-Jungs um den neuen Coach Danijel Krajnovic wollen mit einem Heimsieg in die Saison starten und fiebern diesem speziellen Spiel und dem Wiedersehen mit ihrem langjährigen Cheftrainer entgegen. Man darf auf diesen Tag sicherlich aus vielerlei Gründen sehr gespannt sein.

Am Abend nach diesem Spiel reisen die Jungs nach Rüsselsheim, wo am Sonntag, 25. Juni, das erste Auswärtsspiel auf dem Programm steht. Im Vorjahr gelang dem Waldau-Team am dritten Spieltag zuhause gegen die Rüsselsheimer in einem sehr engen Spiel der erste Saisonsieg, der den TEC zurück in die Spur führte. Mit einem ähnlich engen Spiel auf Augenhöhe rechnen die Verantwortlichen auch in diesem Jahr.

Samstag, 1. Juli, 11.00 Uhr
STG Geroksruhe – TEC Waldau
Das Derby auf der Geroksruhe ist wie in jedem Jahr so auch heuer ein ganz besonderes Spiel, auf das sich das Waldau-Ensemble stets freut, hatte es doch in den letzten Jahren immer die Nase vorn.  Beim Nachbarn von der Waldebene Ost hat nach der letzten Saison bedingt durch den Trainerwechsel ein Umbruch stattgefunden und man darf gespannt sein, wie sich der Traditionsclub von der Geroksruhe neu aufgestellt hat.
Fakt ist, dass die Gastgeber in den letzten Jahren nie gegen die Waldau gewonnen haben und sicherlich alles daran setzen werden, diese Negativ-Serie in diesem Jahr endlich zu brechen. Fakt ist auch, dass die Gäste aus Degerloch sicherlich als Favorit in dieses Stuttgarter Traditionsderby gehen werden und sehr gerne mit einem erneuten Derbysieg auf die Waldau zurückkehren wollen, wo tags darauf ein weiteres spannendes Heimspiel stattfindet.

Sonntag, 2. Juli, 11.00 Uhr
TEC Waldau – TK GW Mannheim 2
Das Baden-Württemberg Derby gegen die Bundesliga-Reserve des TK GW Mannheim erinnert etwas an glanzvolle alte Bundesliga-Zeiten, in denen sich diese beiden Vereine schon legendäre Begegnungen geliefert haben. Höhepunkt war dabei sicherlich das Abstiegsduell in der Tennissporthalle Filderstadt im Jahr 1984 mit dem besseren Ende für die Waldau, als das heutige Herren 60 Doppel Rohwedder / von Eynatten weit nach Mitternacht das entscheidende Doppel gegen Engert /Rittersbacher zum 5:4 Gesamtsieg für die Waldau gewinnen konnte.
Es ist davon auszugehen, dass der Aufsteiger aus Baden ähnlich wie die Waldau fast ausschließlich mit deutschen Spielern antreten wird, was dieses Spiel möglicherweise zu einem interessanten Höhepunkt  der Saison machen wird. Das Mannheimer Kind Daniel Steinbrenner ist Mannschaftsführer der Mannschaft vom Neckarplatt, wo neben Steinbrenner auf jeden Fall der deutsche Jugendmeister Yannick Gieße zum Einsatz kommen wird. Auch Martin Fischer und Robin Kern könnten bei den Gästen am Start sein. Darüber hinaus kommt es zu einem Wiedersehen mit Andreas Beck, der in Stuttgart lebt und auch schon vier Jahre für den TEC Waldau Stuttgart aktiv war.
Das Spiel gegen die Mannheimer wird mit Sicherheit eine enge und spannende Auseinandersetzung, die für den weiteren Saisonverlauf richtungsweisend sein kann.

Am Sonntag, 9. Juli, reisen die Waldau-Herren ins hessische Kronberg und denken sicherlich gerne an das Vorjahr zurück, wo Yannick Maden und Co. sich nach einem achtstündigen Tenniskrimi auf eigener Anlage  mit einem knappen 5:4 Sieg einen Spieltag vor Saisonende den Klassenerhalt in der Regionalliga sicherten.
Auch in diesem Auswärtsspiel wird es auf die Tagesform ankommen, die am Ende einer sicher wieder ausgeglichenen Begegnung über Sieg und Niederlage entscheiden wird.

Der letzte Doppel-Spieltag führt das Waldau-Ensemble am Samstag, 15. Juli, zunächst ins Saarland, wo Regionalliga-Nachrücker Tenniszentrum DJK Sulzbachtal Gegner des TEC sein wird. Die Saarländer sind nach dem Rückzug des TC Lauffen per Losentscheid in die Regionalliga nachgerückt und werden nach eigener Aussage mit einer Mannschaft antreten, die überwiegend aus Saarländern bestehen wird, die ihre Erfahrungen in der Regionalliga machen sollen.  Coach Milan Hoferichter vertraut im Wesentlichen dem Team, das als dritte saarländische Mannschaft überhaupt, als „Underdog“ in die Regionalliga nachgerückt ist.

Sonntag, 16. Juli, 11.00 Uhr
TEC Waldau – TSV Schott Mainz
Mit dem Heimspiel gegen den TSV Schott Mainz endet die diesjährige Regionalliga-Saison so wie sie im vergangenen Jahr begonnen hat. Einziger Unterschied soll das Ergebnis sein. Im Vorjahr mussten die Jungs in Mainz auf den damals verletzten Yannick Maden verzichten, der hoffentlich in diesem Jahr mit von der Partie sein kann, wenn am Fuße des Fernsehturms die Saison mit einem Sieg gegen die starken Gäste auf Rheinland-Pfalz beendet werden soll.
Man darf gespannt sein, auf welchem Tabellenplatz die Herren des TEC Waldau Stuttgart nach einer wiederum unglaublich ausgeglichenen Saison am Ende landen werden.

Spannendes und schönes Herrentennis ist auf jeden Fall auch in diesem Jahr wieder garantiert.
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